Newsbeitrag
Altbauten bewirtschaften – Chance oder Kostenfalle?
13.11.2025
Studien der ETH Zürich und des Bundesamts für Energie zeigen: Eine vorausschauende Bewirtschaftung kann Betriebskosten deutlich senken und den Lebenszyklus verlängern.
5 Faktoren, die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden:
- Substanz richtig einschätzen
Was solide wirkt, kann im Inneren Tücken haben. Eine gründliche Zustandsanalyse deckt Schwachstellen früh auf und schützt vor teuren Überraschungen.
- Instandhaltung strategisch planen
Wer nur reagiert, zahlt drauf. Eine langfristige Instandhaltungsstrategie reduziert «Notfalleinsätze», verteilt Investitionen und bewahrt den Immobilienwert.
- Energieeffizienz als Hebel nutzen
Altbau und Nachhaltigkeit schliessen sich nicht aus. Mit gezielten Massnahmen, etwa bei Dämmung, Fenstern oder Heizsystemen, sinken die Betriebskosten, ohne den Charakter des Gebäudes zu verlieren.
- Rahmenbedingungen kennen und nutzen
Förderprogramme, steuerliche Vorteile oder mietrechtliche Besonderheiten beeinflussen die Rentabilität erheblich. Wer sie früh integriert, optimiert Kosten und Ertrag.
- Emotion und Rendite in Balance bringen
Der Reiz eines Altbaus liegt in seiner Geschichte. Doch Leidenschaft allein trägt kein Portfolio. Erfolgreich ist, wer Ästhetik und Wirtschaftlichkeit verbindet.
Altbauten sind keine Relikte, sondern kulturelle, architektonische und ökonomische Ressourcen. Wer sie strategisch bewirtschaftet, schafft nachhaltige Werte über Generationen hinaus.